Coronavirus aktuell

Aktuelle Informationion zu Auswirkungen des Coronavirus

Liebe Freunde und Paten des Christusträger-Waisendienstes,
an dieser Stelle erhalten Sie Informationen zur aktuellen Situation in unseren verschiedenen Arbeitszweigen.

ACHTUNG: Unsere Hilfsaktion für die Familien unserer Kinder und besonders von der Krise betroffenen Menschen in der Umgebung unserer Projekte hat begonnen. Sie können hierfür unter dem Stichwort “Corona-Hilfe” spenden. Eingehende Spenden werden wir jeweils in dem Land und an der Stelle einsetzten, an der es am nötigsten ist. Unsere Spenden-Info und Bankkonten finden Sie hier: Klick

Einen kurzen Bericht über die ersten Sofortmaßnahmen finden sie hier Klick

Argentinien

Kinder, die üblicherweise in unserer Kindertagesstätte “Arca de Noe” betreut werden, müssen weiterhin zuhause bleiben. Die Familien werden mit Lebensmittelpaketen versorgt. Unsere Mitarbeiterinnen stehen für Beratung und Betreuung über Telefon zur Verfügung.

Die Kinder im “Hogar del Sol” werden weiterhin in ihren Heimfamilien betreut. Sie dürfen jedoch seit Monaten das Heimgelände nicht verlassen.

Bulgarien

Die Bestimmungen im Land schreiben das Tragen eines Mund-Nasenschutzes in geschlossenen Räumen vor. Ansonsten darf sich die Bevölkerung frei bewegen. Zurzeit geht man vom normalen offiziellen Einschulungstermin (15.09.) und damit auch einem normalen Schulbeginn aus.

Unsere Mitarbeiter hatten trotz der Ausgangssperre viel zu tun. Familien wurden teilweise mit Lebensmitteln und anderen Dingen des täglichen Bedarfs versorgt. Sie haben die Einschulung der Vorschulkinder organisiert. Dies ist nur online möglich, viele der von uns betreuten Familien haben jedoch keinen Internetzugang. Schulmaterial für viele Kinder wurde organisiert, so dass unsere Kinder bei Schulbeginn bestens vorbereitet und ausgestattet sind.

Indien

Alle unsere Kinder mussten vorübergehend nach Hause entlassen werden, sie sind aber seit Beginn der Krise lückenlos versorgt. Jede Familie erhält monatlich ein Hilfspaket, das gut für die Grundversorgung aller Familienmitglieder ausreicht. Ansonsten fällt es schwer, die Situation im Land zu beschreiben. Täglich wechseln die Aussagen, Regelungen und Angaben zu Schulbeginn und Abschlussprüfungen. Das macht es uns schwer zu planen, wann und mit welchen Vorsichtsmaßnahmen die Kinder wieder in die Projekte aufgenommen werden sollen. Inzwischen gab es auch einige wenige Corona-Fälle (ein Kind und zwei Mitarbeiter) unter den CTW-Angehörigen. Alle Betroffenen sind aber schon nach kurzer Zeit wieder genesen bzw. auf dem Wege der Besserung.

Nach wie vor gibt es extreme Brennpunkte: In den Slums sowohl auf dem Land als auch in den Städten werden Vorsichtsmaßnahmen kaum eingehalten. Auch sitzen nach wie vor zehntausende Tagelöhner in den Großstädten fest ohne Unterkunft und Verpflegung. Hier helfen wir nach unseren Möglichkeiten in der direkten Umgebung unseres Büros in Hyderabad. Täglich kochen und verteilen wir 600 warme Mahlzeiten und Trinkwasser an diese Familien.

Indonesien

Nachdem unser Kindergarten Yerachmeel im Frühjahr geschlossen wurde, ist er seit Beginn des Schuljahres (Mitte Juli) wieder geöffnet. Es müssen Abstandsregeln und andere Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden. In Marikoi selbst sind bis jetzt noch keine Fälle von Corona bekannt, im Land Indonesien gelten allgemein strenge Bestimmungen.

Pakistan

Es gibt keine allgemeinen Ausgangsbeschränkungen mehr, in Gebieten mit vielen Corona-Fällen werden regional begrenzte „smart lockdowns“ verhängt, die mehr oder weniger streng kontrolliert werden. Die Wiederöffnung der Schulen wurde von der Zentralregierung auf den 15. September verschoben. Seit einigen Wochen gibt es für die Schüler Online-Unterricht oder die Schüler erhalten Aufgaben per WhatsApp. Bei einigen Schulen funktioniert dies sehr gut, bei anderen weniger.

Damit unsere Kinder dem Online-Unterricht folgen und ihre Hausaufgaben überhaupt machen können, sind sie zuerst in kleinen Gruppen zum Lernen in die Heime in Karachi und Rawalpindi gekommen. Nach und nach ziehen sie nun gruppenweise wieder in die Heime ein. Dabei wird äußerst penibel auf die geltenden Hygieneregeln geachtet. Es wird bei allen regelmäßig die Temperatur gemessen und auf mögliche Krankheitsanzeichen geachtet, Nachhilfe-Lehrer und andere Personen, die von außen in die Heime kommen, tragen Masken. So sind die Kinder im Heim besser geschützt als in den schwierigen Wohnverhältnissen zuhause.


Gott, der Vater, wird auf die rechte Art geehrt, wenn jemand den Waisen und Witwen in ihrer Not beisteht...

Jakobus 1:27 a | Die Bibel (Gute Nachricht)