Coronavirus aktuell

Aktuelle Informationion zu Auswirkungen des Coronaviruses

Wohin man auch kommt, mit wem man auch spricht – es ist das Thema Nr. 1. Wie sind die aktuellen Verhaltensregeln, wie können wir uns schützen und ähnliche Fragen werden diskutiert.

Liebe Freunde und Paten des Christusträger-Waisendienstes,
an dieser Stelle erhalten Sie Informationen zur aktuellen Situation in unseren verschiedenen Arbeitszweigen.

Argentinien

In Argentinien sind alle Schulen geschlossen und es gelten strenge Vorsichtsmaßnahmen. Die Kita „Arche Noah“ ist geschlossen. Die Regierung hat Lebensmittel bereit gestellt, die an die bedürftigen Familien verteilt werden. Die Kinder vom „Hogar del Sol“ sind weiter in ihren Familiengruppen, für sie gibt es keine andere Möglichkeit. Die Schwestern besorgen Lebensmittel oder Medizin, die Hausmütter und Kinder dürfen das Gelände nicht verlassen. Wie gut, dass vor einigen Monaten Freiwillige aus der Schweiz neue Spielgeräte im Garten konstruiert haben, die jetzt eifrig benutzt werden. Für Ostern planen die Schwestern eine interne Auferstehungsfeier.

Infektionsfälle unter unseren Kindern und Mitarbeitern sind bisher nicht bekannt.

Bulgarien

Alle Aktivitäten in unseren Räumlichkeiten wurden eingestellt. Alle Lehr-Angebote wie Unterricht, Nachhilfe und ähnliches werden in Form von Fernunterricht weitergeführt. Unser örtlicher Partnerverein unterstützt auch die staatlichen Schulen dabei, den Kontakt in die Roma-Familien zu halten und ermöglicht auch dort den den Fernunterricht.

Infektionsfälle unter unseren Kindern und Mitarbeitern sind bisher nicht bekannt.

Indien

Alle Projekte sind geschlossen. Auf Anordnung der Regierung dürfen wir nur vereinzelte Kinder als Härtefälle in unserer Versorgung behalten. Auch alle Schulen haben den Betrieb bis auf weiteres eingestellt. Abschlussexamen, die zurzeit durchgeführt worden wären, wurden abgesagt oder verschoben. Es herrscht eine generelle Ausgangssperre, wonach auch nicht außerhäusig gearbeitet werden darf. Ausnahme sind natürlich unverzichtbare Tätigkeiten wie die von Polizei, Militär, Krankenpflege etc. Am 24.3. wurde eine nationale Ausgangssperre ausgerufen – diese würde dann bis zum 14.04. gelten. Ob es dabei bleibt ist abzuwarten.

Infektionsfälle unter unseren Kindern und Mitarbeitern sind jedoch bisher nicht bekannt.

Indonesien

In Indonesien beginnen die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie. In Kalimantan sind in den größeren Städten die ersten Fälle aufgetreten, in Marikoi noch nicht. Deshalb verläuft hier das alltägliche Leben wie bisher und unser Kindergarten Yerameel sowie die staatlichen Schulen sind noch offen. Sharon, die Vorsitzende des Zweigvereins Christopherus Marikoi, ist die Leiterin der örtlichen Gesundheitsstation. Sie wird nach den offiziellen Vorgaben entscheiden, ob und wann der Kindergarten schließen muss.

Pakistan

Die Provinz-Regierung hat strenge Schutzmaßnahmen verordnet. Schon Ende Februar wurden die Schulen geschlossen und die Abschlussprüfungen abgesagt. Angeblich sollen sie bis Ende Mai (!!) geschlossen bleiben (über den islamischen Fastenmonat hin) und dann soll das neue Schuljahr beginnen. Ab Mitte März wurde das ganze öffentliche Leben lahmgelegt und die Kinder durften nicht mehr in den drei Heimen bleiben. Sie mussten zu ihren Angehörigen zurück, obwohl dort in den engen Behausungen die Ansteckungsgefahr viel größer ist. Die Schwestern und unsere deutsche Mitarbeiterin halten die Stellung und hoffen, dass die Kinder bald wieder in die Heime zurück können.

Infektionsfälle unter unseren Kindern und Mitarbeitern sind jedoch bisher nicht bekannt.


Gott, der Vater, wird auf die rechte Art geehrt, wenn jemand den Waisen und Witwen in ihrer Not beisteht...

Jakobus 1:27 a | Die Bibel (Gute Nachricht)