Covid-Update-01 | Erste Hilfsaktionen durchgeführt

Erste Hilfsaktionen durchgeführt

Während die eigentliche Hilfsaktion noch einige Tage der Vorbereitung brauchen wird, haben wir Sofortmaßnahmen eingeleitet. So können wir der akuten Not der Familien in unserer Umgebung begegnen, soweit dies schon während der Ausgangssperre möglich ist.

Wenn Sie unsere Aktion unterstützen wollen, finden Sie unsere Spenden-Info und Bankkonten hier – Stichwort “Corona-Hilfe”: Klick

Pakistan

Karachi/ Pakistan: Schwester Dietlinde mit Hilfsbedürftigen (Foto: Copyright CTW 2020) Zu den Schwestern in Karachi kommen nun fast täglich zwei bis vier Bedürftige, die im Rahmen des Covid19-Refief-Projects unterstützt werden. Da es logistisch in der jetzigen Situation nicht möglich ist, Lebensmittel für diese Menschen zu beschaffen, bekommen sie von uns finanzielle Unterstützung, um selbst Lebensmittel, Medikamente oder Wasser kaufen und Miete bezahlen zu können. Wir haben seit einer Woche einen sog. „smart lockdown“, d.h. einiges ist wieder erlaubt bzw. geöffnet, es gibt aber nach wie vor keinen öffentlichen Transport.

Argentinien

Jujuy/ Argentinien: Lebensmitteltüten werden gepackt (Foto: Copyright CTW 2020) Die Kita “Arche Noah” in Jujuy ist weiter geschlossen. Obwohl es bisher noch keinen registrierten Fall von Corona-Infizierung in der Provinz gibt, hat die Regierung strenge Beschränkungen erlassen. Die Mitarbeiterinnen der Kita versuchen von zuhause aus per Handy den Kontakt mit den Kindern und deren Müttern zu halten.

Einmal in der Woche bekommen wir Lebensmittel geliefert, um sie in großen Tüten an die Familien zu verteilen (insgesamt 85). Dies ist jeweils ein Tag intensiver Arbeit, den wir zu fünft meistern, da wir ja keine Menschenansammlung bilden dürfen. Zu den Tüten kommt dann jeweils ein lieber Gruß der Mitarbeiterinnen an jedes Kind und ein geistlicher Impuls für die Erwachsenen. Für die Schulkinder legen wir auch ein paar fotokopierte Hausaufgaben bei.

Wir sind besorgt um manche Kinder und befürchten viel Missbrauch und häusliche Gewalt. Doch wir müssen uns an die Anweisungen halten und nehmen unsere Zuflucht zum Gebet.

Indien

Mitarbeiter unserer Moses Kindertagesstätte in Gudur / Indien (Projektnummer 3049) haben im projekteigenen Nähzentrum begonnen Atemmasken zu nähen und diese, gemeinsam mit weiteren Hygieneartikeln, in der Umgebung an besonders gefährdete Menschen (Alte und Kranke) zu verteilen.

Gudur/ Indien: Eine Mahlzeit wird vorbereitet (Foto: Copyright CTW 2020) Mit finanziellen Mitteln, die schnell an das Projekt weitergeleitet werden konnten, haben Mitarbeiter Vorort eine Not-Küche eingerichtet. Es werden Mahlzeiten – fertig zum Verzehr – vorbereitet, hygienisch verpackt und an Bedürftige verteilt. Die Zubereitung ist erforderlich, da vielen Familien auch schon das Gas zum Kochen ausgegangen ist.

Gott, der Vater, wird auf die rechte Art geehrt, wenn jemand den Waisen und Witwen in ihrer Not beisteht...

Jakobus 1:27 a | Die Bibel (Gute Nachricht)