Esther Kinderheim

Proddatur, Indien | 3068

Proddatur ist mit ca. 220.000 Einwohnern keine große Stadt für indische Verhältnisse, dennoch gilt sie als Geschäftszentrum im Kadapa Distrikt. Industrie gibt es nur sehr vereinzelt. Die Stadt ist von ca. 25 Dörfern um¬geben. In jedem Dorf gibt es christliche Minderheiten. Die meisten sind sehr arm und völlig vom landwirtschaftlichen Tagelohn abhängig. Die Hauptprodukte sind Hülsen¬früchte und Reis. In der Nähe ist ein Kanal, der der künstlichen Bewässerung der Reis¬felder dienst. Bei Wasserknappheit, und das ist nicht selten, führt dieser Kanal kein Wasser. Ohne Wasser gibt es keine Ernte und ohne Ernte keine Arbeit. So müssen sich die Menschen oft verschulden, um überhaupt leben zu können.

Die Heimleiterin, die schon unter anderer Leitung für den CTW tätig war, übernahm 2018 das Projekt in Eigenverantwortung, nachdem der frühere Initiator des Projektes (Damals St. Luke Children’s Home) verstarb und sich der ursprüngliche Trägerverein auflöste. In Eigeninitiative und unter persönlichen Opfern kümmert sich Ms. K. Mary die aufgenommenen Mädchen. Das Heim hat einen großen Innenhof, in dem sich die Kinder aufhalten und spielen können. Ziel der Arbeit ist es, den Mädchen Unter¬kunft, Verpflegung, Ausbildung und vor allem eine christlich orientierte Be¬treuung zu geben. Nur so kann sich ihr Leben verändern und einen neuen Sinn bekommen.

Weil die einheimischen Spenden nicht ausreichten, bat man den Christusträger-Waisendienst die laufenden Kosten für die Versorgung der 50 Kinder zu tragen. Durch die Vergabe von persönlichen Patenschaften unterstützt der Christusträger-Waisen¬dienst dieses Kinderheim. Dank Ihrer Mithilfe kann damit ein wesentlicher Beitrag zur Linderung der Not und zur Ausbildung der Mädchen geleistet werden.



Gott, der Vater, wird auf die rechte Art geehrt, wenn jemand den Waisen und Witwen in ihrer Not beisteht und sich nicht an dem ungerechten Treiben dieser Welt beteiligt.

Jakobus 1:27 | Die Bibel (Gute Nachricht)