Moriah Jungenheim

Puttaparthi, Indien | 3015

Die Stadt Puttaparthi ist mit ca. 15.000 Einwohnern nur eine Kleinstadt. Dass sie dennoch berühmt ist, liegt daran, dass sie Geburtsort und Wirkungsstätte des bereits verstorbenen hinduistischen Gurus Sri Sathya Sai Baba ist. Der Ort ist bis heute von dessen Ashram und zahlreichen ausländischen Anhängern geprägt, wenn auch nach dem Tod des Gurus viele Aktivitäten eingestellt wurden. In der Folge haben viele Menschen, die im Ashram ihren Lebensunterhalt verdient haben, ihre Existenz verloren.

Schon vor Jahren beobachtete Mr. Prem Kumar, der Gründer des Moriah Kinderheims, das Suchen vieler Menschen an diesem Ort, das nach dem Tod des Sai Babas in Hoffnungs­losigkeit mündete. Er begann damit, der örtlichen Bevölkerung Gespräche und Beratung anzubieten, gründete die ersten christlichen Gemeinden in der Gegend und initiierte schließlich im Jahr 2012 den Bau eines Kinderheimes. Trotz großer Bemühungen gelang es der örtlichen Gemeinschaft jedoch nicht, den regelmäßigen Unterhalt für die anvertrauten Jungen zu organisieren, so dass das Heim zwischenzeitlich sogar wieder geschlossen werden musste. 2014 wurde dann der CTW gebeten, den Unterhalt des Projektes zu sichern.

Das Moriah Kinderheim bietet nun 50 Jungen eine Unterkunft, die von ihren Familien nicht mehr versorgt werden können. Immer wieder sind auch verwaiste Kinder darunter. Das Projekt wird nun finanziell von Paten des Christus­träger-Waisendienstes getragen und von unseren indischen Mitarbeitern betreut. Die Kinder leben in fröhlicher Gemeinschaft, erhalten Unterkunft, gute Betreuung, Verpflegung, Kleidung und eine Schulausbildung und werden auf ein verantwortliches Leben in ihrem Land vorbereitet. Diese Arbeit ist nur möglich, weil unsere Freunde uns durch persönliche Patenschaften unterstützen und die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen.



Gott, der Vater, wird auf die rechte Art geehrt, wenn jemand den Waisen und Witwen in ihrer Not beisteht und sich nicht an dem ungerechten Treiben dieser Welt beteiligt.

Jakobus 1:27 | Die gute Nachricht